Diese Gedenk- und Forschungsarchiv-Seite ist nicht erwerbsmäßig betrieben und unterliegt nicht dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Wir richten die Gestaltung dennoch freiwillig nach WCAG 2.1 Stufe AA aus, damit das Werk Herbert Fritsches möglichst vielen Menschen zugänglich bleibt — insbesondere bei Nutzung mit Tastatur, Screenreader, Bildschirmlupe oder bei reduziertem Bewegungswunsch.
Stand der Vereinbarkeit
Die Website ist weitgehend mit den Anforderungen WCAG 2.1 AA vereinbar. Eine externe formale Prüfung ist nicht erfolgt; die Bewertung beruht auf Selbsteinschätzung sowie manuellen Tests mit NVDA, Firefox, Chrome und Edge.
Umgesetzte Maßnahmen
- Semantik & Struktur: Sprachauszeichnung der Seite (
lang="de"), eine<main>-Landmarke, Skip-Link zum Hauptinhalt, durchgehende Heading-Hierarchie h1→h2→h3→h4. - Tastaturbedienung: alle interaktiven Elemente (Navigation, Akkordeons, Modale, Hamburger-Menü, Vorhang-Overlay im Museum) sind ohne Maus erreichbar und auslösbar; ein deutlich sichtbarer goldener Fokusring zeigt das aktive Element.
- Akkordeons & Disclosure-Komponenten: vier Akkordeon-Familien (Aktuelles, Klett-Briefe, Lebenstafel, Contemplatio-Konzept) folgen dem WAI-ARIA-Disclosure-Pattern (
aria-expanded,aria-controls, ESC schließt, Fokus springt zum auslösenden Trigger zurück). - Live-Regionen: Filter- und Suchergebnisse, das Kontaktformular sowie die Volltextsuche melden sich per
aria-live="polite"beim Screenreader. - Bewegungs-Empfindlichkeit: sämtliche Animationen (Hero-Slideshow, Signatur-Animation, Seitenübergänge, Scroll-Reveal, Diashow-Galerie, Frequenz-Spektrum-Analyzer) respektieren
prefers-reduced-motion; statische Alternativen werden eingeblendet. - Sprachwechsel im Text: wiederkehrende lateinische und französische Phrasen (z. B. similia similibus curentur, Coincidentia oppositorum, à propos) sind mit
<span lang="…">ausgezeichnet, damit Screenreader sie phonetisch korrekt aussprechen können. - Farbkontrast: Body-Text steht durchgängig im Verhältnis ≥ 4,5:1 zum Hintergrund. Der Periwinkle-Akzent für Links, Hervorhebungen und Bedienelemente liegt bei 4,63:1 (auf Cream-Hintergrund) bzw. 4,91:1 (auf weißem Player-Hintergrund).
- Custom-Cursor: der goldene Cursor lässt sich im Footer per Schalter abschalten — wichtig für Nutzer:innen mit Sehschwäche, da die Gold-auf-Cream-Kombination geringen Kontrast hat. Bei aktivierter Bewegungs-Reduktion wird er automatisch deaktiviert.
- Audio & Musik: die im Museum aktive Hintergrundmusik (Musica Mundana) ist jederzeit über das Labyrinth-Symbol oder die Pause-Pille (unten links) abschaltbar und überlebt Seitenwechsel kontrolliert. Beim ersten Museumsbesuch muss sie aktiv freigeschaltet werden — kein automatischer Klang.
- Modale Dialoge: die PDF-Vorschau und der Mobile-Navigationsdialog implementieren Focus-Trap und Fokus-Rückgabe an das auslösende Element nach dem Schließen.
- Hinweise-Schalter (Footer): Audio-Inhaltsangaben sind standardmäßig nur für Screenreader sichtbar; sehende Nutzer:innen können sie auf Wunsch dauerhaft einblenden.
Inhalte, die noch nicht vollständig barrierefrei sind
- Bildbeschreibungen: ein Kurator-Werkzeug zur Pflege qualitativer Alt-Texte ist eingerichtet; die redaktionelle Befüllung läuft schrittweise. Bilder ohne handgepflegten Alt-Text behalten zumindest den jeweiligen Dateinamen-Kontext.
- Audio-Inhaltsangaben (WCAG 1.2.3): Inhaltsverzeichnisse mit Sprecher, Datum, Themen und Zeitmarken werden für die Tondokumente und Vortrags-Aufnahmen sukzessive nachgepflegt. Volltext-Transkriptionen liegen bisher nur in Einzelfällen vor (Brief an Hans Blüher 1954, Gedicht „Herr von der Sulzburg"); ob weitere gesprochene Gedichte als Volltext erschlossen werden, ist offen.
- Dekorative Trennlinien: einige Hairlines liegen unter 3:1 Kontrast. Sie tragen keine semantische oder funktionale Information und sind WCAG-formal nicht beanstandet, fallen aber bei stark eingeschränkter Sicht weg.
- Custom-Cursor: die Gold-auf-Cream-Variante hat sehr geringen Kontrast (~1,6:1). Sie ist bewusst gestalterisch — und über den Footer-Schalter jederzeit deaktivierbar.
- NVDA „Sag-alles"-Modus: NVDA hält in einigen langen Absätzen mit Inline-Sprachwechseln vorzeitig an. Bei Element-für-Element-Navigation (Pfeiltasten) ist das Lesen vollständig. Dies ist ein NVDA-spezifisches Verhalten.
Erstellung dieser Erklärung
Diese Erklärung wurde am 7. Mai 2026 auf Basis einer Selbstbewertung verfasst. Verwendet wurden manuelle Code-Inspektion, statische Kontrast-Berechnung sowie ein Tastatur- und NVDA-Screenreader-Test.
Feedback und Kontakt
Wenn Ihnen Barrieren auffallen, die hier nicht aufgeführt sind, melden Sie diese bitte an: desk@herbert-fritsche.de. Wir nehmen Hinweise entgegen und beheben — soweit möglich — die genannten Probleme zeitnah.