Porträtfoto von Herbert Fritsche Porträtfoto von Herbert Fritsche Porträtfoto von Herbert Fritsche Porträtfoto von Herbert Fritsche

Herbert Fritsche

Leben und Werk (1911–1960)
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93 Briefe, zum Teil stark persönlich geprägt, haben Eingang in diesen Band gefunden, der zu Recht den Titel „Briefe an Freunde II“ trägt. Denn hier „spricht“ er überwiegend (bis auf einige Ausnahmen), seine wirklichen Freunde an, zu denen er über die Jahre hinweg eine echte und innige Beziehung entwickelt hatte. Stellvertretend seien hier genannt: Gerhard Nebel, Hans-Hasso von Veltheim-Ostrau, Lambert Binder, Helmut Klepzig. Sie und andere haben ihn über die unterschiedlichsten Wegstrecken seines Lebens begleitetet.

In der „Ansprache“ an seine Freunde, ist die Sprache direkter, akzentuierter und unverblümter; leuchtet seine Fähigkeit des Wortwitzes, die Doppel­deutigkeit mancher Formulierungen ganz besonders auf. Er arbeitet mit Wortspielen, witzelt in seinem Berliner Jargon, verfällt kurz ins Platt oder andere regional­typische Redensarten, um arttypisch etwas auszu­drücken und dadurch besser zu veranschaulichen. Hier ist er, der Herrenreiter auf dem edlen Pferde seiner Sprache, mit der er bewusst und gezielt zu spielen vermag, ganz in seinem Element.


Briefe an Freunde II
Herbert Fritsche in Briefen – Band III

471 Seiten, Softcover
26,90 EUR
ISBN 978-3-98913-254-2 (Neuausgabe 2026)
Bezug über den Verlag und den stationären wie digitalen Buchhandel.

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Neuausgabe 2026

Erstausgabe 2014 (Privatdruck)