
1970 veröffentlichte Ernst Klett einen als Privatdruck herausgegebenen Brief-Band Herbert Fritsches – betitelt: Briefe an Freunde. Dieser Briefband, der in einer nummerierten Auflage von 1000 Exemplaren herausgegeben wurde, fand großen Widerhall unter den Freunden Herbert Fritsches und ist heute eine gesuchte Rarität. Ganz in dieser Tradition steht die jetzt neu herausgegebene Fritsche Brief-Trilogie. Aus dem großen Fundus an Briefen wurden drei Themenschwerpunkte ausgewählt und zu dieser einzigartigen Sammlung zusammengestellt.
Band I Innen- und Außenansichten
Band II Ärzteschriftwechsel
Band III Briefe an Freunde II
Herbert Fritsche in Briefen, das zeigt uns einen anderen Herbert Fritsche: Scharf, bestechend und überzeugend war er immer, aber im persönlichen Gespräch sozusagen – in Form von Briefen – drückt sich diese, seine Gabe, nochmals stärker und unmittelbarer aus. Es ist, als höre man ihn sprechen.
Die drei Briefbände würden 2014 zunächst als Gebunde Ausgaben limitiert als Privatdruck herausgegeben. Ende 2025 wurden sie in die neu aufgelegte Herbert Fritsche Studienausgabe integriert. Einzelne Exemplare der Erstausgabe können bei Interesse via Kontaktformular beim Herausgeber angefragt werden.
In 77 Briefen lässt uns Herbert Fritsche an seinen Betrachtungen teilhaben. Ob diese nun okkulter, politischer oder persönlicher Natur sind, ob er sich über bekannte Personen der damaligen Zeit äußert oder selbst mit ihnen korrespondiert, stets geben sie Einblick in sein Denken, Erleben und Handeln.
Durch die breit gestreuten Themem und den angesprochenen Personenkreis sind diese Briefe gewissermaßen zu einem erhellenden Zeitdokument geworden; er ist Zeuge einer Zeit, deren Anfänge zu kennen, dabei hilft, das, was bis heute daraus geworden ist, besser oder überhaupt erst zu verstehen.
Der Zeitraum der Briefe umfasst 25 Jahre. 25 Jahre – von 1933 bis 1958 – die auch die Entwicklung dieses großen Geistes bekunden, vor allem aber zeigen sie eines: Fritsches Schärfe und Klarheit im Verstand, seine Aufrichtigkeit und sein beständiges Ringen um die Wahrheit.
Ein Genuss zu lesen.
Innen- und Aussenansichten
Herbert Fritsche in Briefen – Band I
471 Seiten, Softcover
26,90 EUR
ISBN 978-3-98913-252-8 (Neuausgabe 2026)
Bezug über den Verlag und den stationären wie digitalen Buchhandel.
Erstausgabe 2014 (Privatdruck)
Neuausgabe 2026
In diesem 2. Briefband – betitelt: Ärzteschriftwechsel – setzt sich Herbert Fritsche überwiegend mit Ärzten und Heilpraktikern über die Thematik der Homöopathie auseinander. Dabei bleibt es nicht aus, dass er – als Vertreter der reinen Lehre – auch all das anprangert, was eben dieser zuwiderläuft. Und er geizt nicht mit klaren Worten, wenn er diese bedroht sieht.
Die Briefe reichen zurück in die Zeit, in der Herbert Fritsche die Homöopathie für sich selbst entdeckt, münden in sein Erkennen der Homöopathia divina, und enden mit dem klaren Bekenntnis: „Ich glaube fest an die Zukunft der Homöopathie, ja an die Homöopathie als an die Zukunft (was meines Erachtens weit über nur Medizinisches hinausreichen wird).“
60 Briefe, die das Auf und Ab der Homöopathie in Deutschland widerspiegeln, aber auch den (noch) immerwährenden Kampf zwischen Allopathie und Homöopathie beleuchten, deren Vertreter heute wie damals aktiv sind. Sie geben Einblick in sein Verständnis der Homöopathie, das verkürzt, auch so ausgedrückt werden kann: Das Schwache wird das Starke besiegen. Da sind wir mitten im Geheimnis der Homöopathie, die eben ein Ur- ist. Das hat keiner so zu verdeutlichen vermocht wie eben Herbert Fritsche, weil er das wirkende Wesen der Homöopathie, das weit über das nur Medizinische hinausreicht, als ein auf allen Ebenen gültiges Prinzip des Seins erkannt hat. Mögen diese Briefe dazu beitragen, uns für das geheime Leuchten dieser Homöopathie zu sensibilisieren.
Ärzteschriftwechsel
Herbert Fritsche in Briefen – Band II
270 Seiten, Softcover
20,90 EUR
ISBN 978-3-98913-253-5 (Neuausgabe 2026)
Bezug über den Verlag und den stationären wie digitalen Buchhandel.
Erstausgabe 2014 (Privatdruck)
Neuausgabe 2026
93 Briefe, zum Teil stark persönlich geprägt, haben Eingang in diesen Band gefunden, der zu Recht den Titel „Briefe an Freunde II“ trägt. Denn hier „spricht“ er überwiegend (bis auf einige Ausnahmen), seine wirklichen Freunde an, zu denen er über die Jahre hinweg eine echte und innige Beziehung entwickelt hatte. Stellvertretend seien hier genannt: Gerhard Nebel, Hans-Hasso von Veltheim-Ostrau, Lambert Binder, Helmut Klepzig. Sie und andere haben ihn über die unterschiedlichsten Wegstrecken seines Lebens begleitetet.
In der „Ansprache“ an seine Freunde, ist die Sprache direkter, akzentuierter und unverblümter; leuchtet seine Fähigkeit des Wortwitzes, die Doppeldeutigkeit mancher Formulierungen ganz besonders auf. Er arbeitet mit Wortspielen, witzelt in seinem Berliner Jargon, verfällt kurz ins Platt oder andere regionaltypische Redensarten, um arttypisch etwas auszudrücken und dadurch besser zu veranschaulichen. Hier ist er, der Herrenreiter auf dem edlen Pferde seiner Sprache, mit der er bewusst und gezielt zu spielen vermag, ganz in seinem Element.
Briefe an Freunde II
Herbert Fritsche in Briefen – Band III
471 Seiten, Softcover
26,90 EUR
ISBN 978-3-98913-254-2 (Neuausgabe 2026)
Bezug über den Verlag und den stationären wie digitalen Buchhandel.
Erstausgabe 2014 (Privatdruck)
Neuausgabe 2026
Inhalt für: Briefe an Freunde, Ernst Klett Verlag in Bearbeitung
Inhalt für: Unveröffentlichte Briefe in Bearbeitung
